Andocken, ankern, teilhaben.

Mit dem „Holliger“ entsteht in Bern eine nachhaltige Siedlung mit verschiedenen Wohn-, Gewerbe- und Quartiernutzungen. Im Zentrum steht der Holligerhof, hier wird im Januar 2022 ein richtungsweisendes Kooperationsprojekt eröffnet. Für dieses Leuchtturmprojekt der sozialen Inklusion (ehemals "Teilhabezentrum") mit Restaurant, Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen in prekären Lebenssituationen und soziokulturelle Events, einer Plattform für Nachhaltigkeitsthemen sowie dem Dienstleistungsspektrum von Wohnenbern galt es, einen gmeinsamen Namen und Claim zu finden, ein Logo zu kreieren, sowie die Webseite zur erstellen.


Am Anfang stand eine Vision. Die Idee, eine Anlaufstelle zu schaffen, die einerseits eine Brückenfunktion für die Menschen aus dem Quartier und der Stadt übernehmen und andererseits ein Leuchtturmprojekt in Bezug auf soziale Inklusion werden soll. Entstanden ist ein richtungsweisendes Kooperationsprojekt von Wohnenbern, der katholischen Kirche Region Bern und der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Frieden in enger Zusammenarbeit mit der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli Bern.


Den etwas sperrigen Namen "Teilhabezentrum" galt es nun für BUSCHPER Kommunikationspool Bern, durch einen gefälligen zu ersetzen. Der Name für ein Projekt, das zwar auch eine Drehscheine für Sozialarbeit, aber auch derjenige eines Restaurants sowie eines Kultur- und Begegnungsortes für die breite Öffentlichkeit wird, muss nicht bereits im Namen alles erklären, dazu dient der Claim. Der Claim fasst die Mission eines Unternehmens oder, in diesem Falle, einer Institution zusammen. Er soll das Angebot und die Gesamtphilosophie zum Ausdruck bringen. Viel wichtiger ist es im vorliegenden Fall, bereits mit dem Namen Schwellenängste abzubauen, Vertrauen zu schaffen und eine neutrale, moderne Aussage zu machen, die Menschen jeder Couleur dazu einlädt, sich auf das breite Angebot einzulassen. Also auch diejenigen Menschen, die ein kirchlicher oder sozialer Hintergrund tendenziell eher einschüchtern oder gar abschrecken würde.


Nebst naheliegenden Vorschlägen wie "Dr Holliger 8" oder "Am Bächli 8" oder Nepomuk (Schutzpatron für Verschwiegenheit, für Brücken – die hier zweifellos gebaut werden sollen – und für das Wasser (im Form vom Bächli) kristallisierte sich schnell der folgende als Favorit heraus.


Zentrum, Drehscheibe und Herzstück einer jeden Stadt am Wasser ist der Hafen. Ein Dock kann ebenso ein Landungssteg innerhalb des Hafens sein, wie auch eine Anlage, wo Schiffe repariert und instandgestellt werden. Ein Dock kann man aufsuchen, bei ihm andocken und ist drinnen geschützt vor Unbill und Stürmen (des Lebens). Man kann sich aufgehoben fühlen und wird versorgt. Was wiederum auch der Claim deutlich macht.



Der Name erfüllt alle bekannten Kriterien der Namensfindung, zudem wird seine Wahl die Institution richtig positionieren und Zeichen setzen für: Mut, Öffnung, Aufgeschlossenheit, Niederschwelligkeit, Zeitgeist. Die entfernte Ähnlichkeit des Holligerhofs mit einem Kreuzfahrtschiff sowie die Nähe zu Wasser in Form vom Warmbächli legitimiert den Namen zusätzlich.


Die Webseite des DOCK8 ist provisorisch und wird für die Eröffnung im Januar 2022 aktualisiert. Link